Meilensteine aus der Vereinsgeschichte
der FF Mühlheim e.V.
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10.01.2012 Neues TSF-W für Mühlheim
Nachdem das bisherige Löschfahrzeug bereits 40 Jahre war, wurde ein TSF-W als Ersatzbeschaffung durch die Gemeinde bewilligt.
Nach einer Planungs.- und vorbereitsungszeit von 2 Jahren wurde am 10.01.2012 das Fahrzeug durch die Fa Ziegler in Mühlau zu uns nach Mühlheim gebracht. An dem Beschaffungskosten von 85 000 Eur beteilgte sich der Verein mit 6000Eur. Zzgl Umbauaurbeiten für 4mtr Funk / sowie Ladesessel Handsprechgeräte und Handscheinwerfer.
Technische Daten:
Fahrzeug IVECO DAILY 65C17 mit 170PS und Diff.-sperre Hinterachse
Gesamtgewicht 6,3to
Akustischer Rückfahrwarner mit Umgebungsabhäniger Lautstärkenregelung
Besatzung 1/5
Alpas Ziegler Panel Aufbau
800 Liter Wassertank
Pumpe IVECO PFPN 10/10
Pneumatischer Xenon Lichtmast -> Versorgung über Lichtmaschine
Notstromaggregat BSKA 6,5KVA von Eisemann
Unterbaukästen mit Trittbretfunktion
Erweiterte Umfeld und Innenraumbeleuchtung
Die weitere Standartbeladung wurde vom bisherigen Löschfahrzeug übernommen
Anbei im vorab einige Bilder.
125Jähriges Gründungsfest vom 1 bis 4.06.2000
Vom 1 bis 4.6.2003 konnte unsere Wehr das 125jährige Gründungsfest feiern. Bereits 1996 wurde hierfür der Entsprechende Festausschuß gewählt.
Die Dazugehörigen Festdamen verliehen unserem Fest den Entsprechenden Rahmen
Unser Fest begann am 1.06.2000 (Vatertag ) mit einem Platzkonzert am Lindenplatz, sowie einem Ochsenrennen am Nachmittag, Nachdem es in unserer Gegend ein solches Rennen noch nicht gegeben hatte, konnten wir dementsprechend viele Besucher Verzeichnen.
Der Abend wurde mit einer Modenschau gestaltet. Die Model`s und Dressmen`s waren ausschließlich Mühlheimer
Am 2.06.2000 heizte der Antenne Bayern Moderator Wolfgnag Leikermoser Jung und Alt bei einer Plattenparty ein.
Am 3.06.2000 konnten wir bereits ab Mittag unsere Befreundeten Mühlheim`s aus Mühlheim am Main. Mühlheim an der Eis, Mühlheim am Inn (Österreich), Mühlheim an der Donau, sowie Mühlheim am Bach begrüßen.
Traditionell veranstaltete man am Nachmitag einen Gaudiwettkampf unter den verschiedene Mühlheim`s
Nach der Totenehrung am Kriegerdenkmal, konnte man im Festzelt alle Ehemaligen Mühlheimer begrüßen, und verbrachte den Festabend mit Ehrungen sowie der Showband Altmühlexpress.
Am 4.6.2000 begann das Fest mit dem Abholen der Festdamen sowie dem Patenverein aus Rögling unter den Musikalischen Klängen der Röglinger Blaskapelle. Der Weckruf führte uns durch die Ortschaft Richtung Festplatz, wo bereits ein Weißwurstfrühstück auf uns wartete.
Nach dem Festgottesdienst begann der Festumzug durch das Dorf an dem weit über 100 Vereine teilgenommen haben.
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25.06.1999
Mühlheim bekommt ein Löschfahrzeug
Es gibt im Leben immer wieder Glücksfälle, ebenso in Vereinen, aber so viele, wie in letzter Zeit in unserer
Feuerwehr auftraten, grenzt schon an ein Wunder.
War es Zufall das unser Feuerwehrhaus um ein paar Numern zu groß gebaut wurde, und dass die Regierung
ihren Zuschuss von einen größeren Fuhrpark abhängig machte?
War es Zufall, dass unsere Feuerwehrkameraden aus Mühlheim am Main unseren TSA in der großen Halle als unzureichend empfanden, und sie daran dachten, woihr demnächst auszumusterndes LF 16 am besten aufgehoben sei?
War es nur Zufall, dass der Oberbürgermeister von der Stadt Mühlheim am Main mit seinen Stadträten
Verständnis zeigte, als Sie von unserem Wunsche erfahren haben.
In Selbstverständlicher Hessischer Art überließen sie uns kostenlos ein LF 16 mit kompletter Ausstattung.
Von sovielen Zufällen überwältigt sprach der Oberbürgermeister Christian Schelzke bei der Übergabe des Fahrzeuges am 25.06.99
von einer bayrischen Schlitzohrigkeit, die Unmögliches möglich mache.
Seitdem kann gerätselt werden, wem er lächelnd zuzuwinkerte.
Magistratsbeschluß Löschfahrzeug
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Feuerwehrfußball
von 1983 bis 1992
In dieser Zeit wurde an unserem Patroziniumsfest ( St Cyriakus im August ) jeweils ein großes
Fußballturnier mit den Feuerwehren der Großgemeinde abgehalten oder mit Mannschaften der umliegender Ortschaften. Oft konnten wir die ersten Plätze erspielen. In spannenden Kämpfen standen neben der körperlichen
Betätigung vor allem die Kameradschaftspflege im Vordergrund. Nach dem Turnier erholte man sich in geselliger Runde im Festzelt, das zum Teil kostenlos von Firmen zur Verfügung gestellt wurde.
Die „ Mühlheimer Mannschaft“ war auch gerne bei auswärtigen Pokalturnieren mit dabei.
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Teilnahme
an internationalen Leistungswettbewerben
Die Feuerwehrtechnische Ausbildung und die damit verbundenen Prüfungen und Abnahmen spielten im Vereinsleben der Mühlheimer Wehr schon immer eine wichtige Rolle. Dies zeigt sich auch daran, dass bereits kurz nach Kriegsende, im Jahre 1946 unsere Wehr zu einer Leistungsinspektion in Mörnsheim antrat. In den Folgejahren legten immer wieder Gruppen Leistungsabzeichen der verschiedenen Stufen ab. Nachdem die geforderten Übungen stets mit Leichtigkeit absolviert werden konnten, entschied sich 1983 eine Gruppe, an der Abnahme eines internationalen Leistungswettbewerbs teilzunehmen. Nachdem die Vorprüfungen an den gewohnten Geräten sicher bestanden wurden, ging es für die Teilnehmer von 24. – 26. September 83 nach Plochingen, wo das 5. internationale Landesfeuerwehrfest Baden Württembergs stattfand. Aufgrund der guten Vorbereitung hatten die Vertreter unserer Wehr keine große Mühe, die geforderten Leistungen zu erbringen und waren nun als zweite Gruppe unseres Landkreises Träger des internationalen Abzeichens.
Begeistert von dem Erfolg der ersten Teilnahme machte sich 1987 erneut eine Gruppe auf, um an den internationalen Wettkämpfen im Oberösterreichischen Ostermiething teilzunehmen. Auch in den Folgejahren nahm die Mühlheimer Wehr an internationalen Leistungswettbewerben in Sand in Taufers, Südtirol, in Golling, Salzburger Land, und in Lingenau, Vorarlberg teil.
Die Teilnehmer an internationalen Leistungswettbewerben waren Zinsmeister Xaver, Färber Ludwig, Bader Alois, Mittl Reinhold, Lindemeier Xaver, Sander Gerhard, Pöschl Roland, Reindl Michael, Schuster Johann, Dorr Helmut, Mayinger Heribert, Wittmann Anton, Wojtasiak Josef, Zinsmeister Stefan und Geyer Johann.
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Beim Feuerwehrfest in Burgmannshofen 1972 fand sozusagen der Fahnenschwur statt. Kommandant Xaver Zinsmeister und Schuster Gerhard gelobten, dass an unseren Jubelfest 1975 auch eine Fahne her muss, und sei es unter großen finanziellen Opfern, die beide zu leisten gedachten. Die anfängliche Skepsis der Mitglieder wich, als sich bei einer Haussammlung viele Spenderherzen fanden und somit die Fahne bei der niederbayrischen Fahnenstickerei in Schierling in Auftrag gegeben werden konnte. Als Motiv prangen vorne das Ortsbild und auf der Rückseite der Feuerwehrpatron St. Florian. Die Fahnenweihe wurde zu einem Großereignis und der Fahnenbefürworter Gerhard Schuster übernahm auch gleich die Funktion des Fahnenträgers. Seitdem ließ er sie nicht mehr aus den Augen d.h. er rückte schon unzählige Male damit aus, schon weit über 100 mal zu großen Vereinsfesten, aber auch an Volkstrauertagen, Beerdigungen und anderen Anlässen war „seine Fahne“ nur in Ausnahmefällen in anderer Hand. So kann die Fahne, pfleglich behandelt, auch nach 25 Jahren zu unserem 125 jährigen Fest in bestem Zustand geschwungen werden. Unserem zuverlässigen und treuen Fahnenträger kann nicht genug für seine Dienste gedankt werden, ist doch unsere Fahne das Symbol für unsere Zusammengehörigkeit und für den Zusammenhalt. Möge sie noch vielfach zu freudigen Anlässen wehen, und auch in den nächsten 25 Jahren in fürsorgliche Hände kommen.
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04 - 06.07.1975 Das 100 Jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe kann gefeiert werden
Unser 100-jähriges Gründungsfest war nicht nur ein Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte, sondern auch ein bedeutendes Ereignis für all unsere befreundeten Gastfeuerwehren aller Mühlheims aus Deutschland und Österreich, sowie für unsere Bevölkerung, die durch ihr begeistertes Mitgehen allen die vediente Ehre erwies und uns viel Freude bereitete.
Zunächst begann es am Freitag Witterungsbedingt verhalten, mit einem spannenden Judo - Vergleichskampf, dem am Samstag eine wesentliche Steigerung erfolgt, als unsere
Gastfeuerwehren aus den verschiedenen „ Mühlheim“ eintrafen und die Blaskapelle aus Mühlheim am Inn kommend, mächtig für Stimmung sorgte.
Einen glänzenden Verlauf nahm es am Festsonntag mit einem Feierlich zelebrierten Festgottesdienst und der Weihe unser neuen Vereinsfahne. Fahnenjunker Gerhard Schuster durfte nun endlich die kostbare Fahne, Symbol unserer Kameradschaft in Empfang nehmen.
Am Nachmittag war ein großer Festumzug mit unserem Patenverein aus Rögling, unserem Schirmherrn
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Als 1972 Kommandant Xaver Zinsmeister die Feuerwehrwehr übernahm hatte er als oberstes Ziel, die Feuerwehrausbildung zu optimieren. So stellte er gleich 1972 drei Gruppen zusammen, die zur Leistungsprüfung in Bronze antraten. Bis heute machten bereits über 50 Gruppen bei Leistungsabnahme mit. 1990 nahmen neun Mühlheimer Wehrler an der höchsten Leistungsprüfung in Gold/Rot teil. Die FF Mühlheim stellte dabei als 2. Feuerwehr im Landkreis Eichstätt eine komplette Gruppe zur Abnahme des höchsten Abzeichens.
Zur höchsten Leistungsprüfung traten Josef Wojtasiak, Franz Reindl, Anton Wittmann, Lothar Henle, Ludwig Färber, Xaver Lindemeier, Helmut Dorr, Roland Pöschl und Alois Bader an.
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Es gehörte zur Mühlheimer Dorfkultur dass an Weihnachten Theater gespielt wurde,von Jugendlichen, die Kdt. Zinsmeister als Spielleiter in gründlichen und mühsamen Proben in der Vorweihnachtszeit vorbereitete.
Alle spielten zur eigenen Freude und zur Freude anderer solange der „Moarsaal“ im Raffelsteiner Hof zur verfügung stand. Ca 20 Jahre. Die meist lustigen Stücke fanden bei den Besuchern großen anklang und die Aufführungen waren stets ausverkauft, natürlich kamen Verlosungen und Versteigerungen so gut an, dass für die Laienspielgruppe auch Finanziell etwas übrig blieb, das zunächst der FFW Kasse zufloss.
Warum, so fragt man sich, wurde von der Feuerwehr und vom Kommandanten ein Amateurtheater mit den verbundenen Arbeiten (z.B. Kulissenanfertigungen u.s.w.),Mühen und dem Lernen aufrechterhalten,von den aufwendigen Proben ganz abgesehen?
Als Zinsmeister Xaver 1972 sein Amt als Kdt. Wahrnahm, die magere Vereinskasse sah, versuchte er mit allen Mitteln, für das bevorstehende 100-jährige Gründungsfest einen soliden Grundstock zu bilden,Was ihm u.a. mit den erfolgreichen Aufführungen gelang.
Nach der Jahrhundertfeier wurde die Tradition erfolgreich fortgesetzt, wobei man einen Großteil der Einnahmen spendete, z.B. für Kirchenrenovierung und Orgelankauf ca 8000.- DEM
Fast 20 Jahre fanden die Theateraufführungen statt und einige Spieler konnten wegen ihres Engagementes und für langjährige Darstellungskunst ausgezeichnet werden u. a. Merkl Manfred und Reindl Michael, beide Vollblutschauspieler, die jedes mal ihr Puplikum begeisterten, weil sie ihre Rollen überzeugend, originell und natürlich im Mühlheimerischen Dialekt darboten. Neben vielen Einaktern wurden auch sehr erfolgreiche Dreiakter
gespielt wie z.B. Flori in Nöten - Sternhoferbuam auf Brautschau - Der Wink mit dem Zaunpfahl -
Bei Wackerls geht’s rund u.s.w
Es wäre von der Kulturpflege her wünschenswert und für die Dorfgemeinschaft förderlich, wenn die altbewährte Spieltradition wieder aufgenommen werden könnte.
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Große
Brandkatastrophen erschüttern Mühlheim
Die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in Mühlheim bestätigte sich schon in den ersten Jahrzehnten des Bestehens, als große Brandkatastrophen unseren Ort heimsuchten. Zunächst erwischte es mitten im Winter 1887 gleich drei Familien, nämlich die Anwesen von Michael Mittl und Willibald Bauch, deren Scheunen völlig abbrannten, dazu noch das Wohnhaus von Kaspar Wittmann. Durch die große Hitze soll der Schnee in weitem Umkreis geschmolzen sein. Dieser Großbrand wirkte in den Gemütern der Einheimischen noch lange nach. Sogar bei der Festrede beim 50 Jährigen Gründungsjubiläum nimmt der Festredner Bezug auf das dramatische Ereignis. „Ich erinnere mich an den großen Brand im Jahre 1887 am 26. Januar. Kirchturmhoch schlugen die Flammen, die ganze Ortschaft stand in heller Beleuchtung. Die Kinder der Abgebrannten weinten. Volle sechs Tage musste die Freiwillige Feuerwehr mitten im Winter auf dem Brandplatz verharren“.
Zehn Jahre darauf brannte es schon wieder bei Michael Mittl, dieses Mal ein mit Heuvorrat gefüllter hölzerner Schuppen. Das Feuer soll am 20.07.1897 von einem spielenden Kind verursacht worden sein.
Im selben Jahr, am 08.11. zerstörte wieder ein Großbrand die Wohnhäuser von Schmiedemeister Mürwald und Steinbruchbesitzer Egner. Außer dem Vieh wurde nur weniges gerettet, heißt es in den Aufzeichnungen.
Mit den geringen technischen Ausrüstungen stand man damals solchen Gewalten hilflos gegenüber. Man kann sich nur mehr schwer vorstellen, wie lange es dauerte, bis der Bespannungsdienst mit den Pferden herbeikam, Fässer zur Gailach beförderte, per Hand sie vollschöpfte, zur Brandstätte fuhr und man, sofern eine Spritze vorhanden war, mit dem Löschen beginnen konnte. Ziemlich deprimierend müssen solche Löschversuche gewesen sein, deren Ergebnis fast immer nur ein paar Brandruinen übrig ließ.
Um 1900 wurde eine Saug- und Druckspritze angeschafft, die auch gleich am 09.10.1900 eingesetzt wurde, als gegen 5 Uhr morgens in der Behausung des Gastwirts Kammerer Feuer ausbrach. Das Haus sowie das Mobiliar wurde stark beschädigt. Der Schaden belief sich auf einige tausend Mark. Zum Glück war der Gastwirt versichert, was damals noch nicht üblich war.
1907 fing die gotisch wertvolle Pieta aus dem 15. Jahrhundert am Seitenalter der Kirche Feuer. Glücklicherweise wurde das Feuer schnell entdeckt, so dass sich der Schaden in Grenzen hielt. Die Kosten für die Reparatur 1983 beliefen sich jedoch immerhin auf 8.150 DM.
Sieben Jahre später, am 02.01.1914 bricht in der Scheune der Schwammühle Feuer aus. Trotz der unermüdlichen Löschversuche der Mühlheimer und Mörnsheimer Wehr werden das Wohnhaus sowie Mühle und Stallungen ein Raub der Flammen. Der durch den Brand verursachte Schaden war bedeutend Die Brandanfälligkeit der Wohnhäuser und vor allem der Mühlen war damals noch ziemlich groß. So wurde auch die Finstermühle in der Nacht vom 4. auf 5. September 1925 ein Raub der Flammen.
Im August 1942 musste die während des Krieges gebildete Frauenwehr ausrücken, um einen Holzschuppen neben dem Gemeindehaus zu löschen.
Nicht einmal ein halbes Jahrhundert später brach am 18.10.1948 erneut in einer Scheune der Schwammühle Feuer aus. Durch das Rasche eingreifen der Wehr konnte ein übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden.
Einen Monat später, am 21.11.1948 brannte die Scheune von Johann Schuster nieder. Ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude konnte verhindert werden, die gelagerten Vorräte wurden jedoch ein Raub der Flammen.
Der technische Fortschritt führte auch zu neuen Gefahren und Brandquellen. So fing 1949 während des Dreschens ein Bulldog auf dem Feld Feuer.
1951 brannte der Schuppen von Sprengmeister A. Scheurer. Die Löscharbeiten gestalteten sich als äußerst schwierig, da in den Gebäuden Pulver gelagert wurde. Noch im gleichen Jahr wurde von der Gemeinde Mühlheim eine Motorspritze von 400 Liter/60m angeschafft, um den Feuergewalten besser her zu werden.
Am 30.10.59 um 19:40 brach Feuer im Anwesen des Gastwirts und Steinbruchbesitzers Ludwig Schneid aus. Die als Garage ausgebaute Scheune brannte bis auf die Umfassungsmauern nieder. Nur durch den schnellen, umsichtigen und tatkräftigen Einsatz der Feuerwehren aus Mühlheim, Mörnsheim und Altendorf konnte das Übergreifen der Flammen auf das naheliegende Wohn- und Gasthaus verhindert werden. Da anfänglich ein großes Ausmaß anzunehmen drohte und die ausgetrocknete Bodendecke des angrenzenden Berghanges bereits zu brennen anfing wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt und Dollnstein alarmiert, deren Eingreifen war jedoch nicht mehr erforderlich. Dieser Vorfall war sicher auch ein Grund, der die Gemeinde Mühlheim dazu veranlasste, 1961 die neue Pumpe TS 8 anzuschaffen.
Ein Großfeuer vernichtete am 29.8.1974 Stall und Scheune des Landwirts Michael Reindl. Der Brand war gegen 19:00 Uhr durch Selbstentzündung des Heus ausgebrochen. Den Flammen fielen alle Heu- und Erntevorräte sowie landwirtschaftliche Maschinen zum Opfer. Auch sechs Mastschweine verendeten in den Flammen. Der Schaden belief sich auf etwa 130.000 DM.
Die ganze Ortschaft in Atem hielten anonyme Branddrohungen im April 1976. Aufgrund der Gefahr hielt unsere Wehr 14 Tage Nachtwache um ein gelegtes Feuer möglichst Rasch entdecken und bekämpfen zu können.
Gleich drei mal innerhalb zwei Tagen musste unsere Wehr im Jahre 1977 ausrücken. Am Samstag, 25.Juni wurde um 3:45 Uhr Feueralarm gegeben. Im Anwesen Mayinger hatte der Heustock zu brennen begonnen. Das Abtragen der Futtervorräte durch die Mühlheimer und Mörnsheimer Wehr dauerte bis 11:30 Uhr. Der Schaden wurde auf 10.000 DM beziffert. Kurz bevor die Feuerwehrleute fertig waren, kam die Frau des Kommandanten Zinsmeister und schlug Alarm: In ihrem Aussiedlerhof brannte es ebenfalls. Mit der Kettensäge schnitten die Wehrmänner den Boden auf und spritzten Wasser von unten in das Heu. Balken und Bretter glimmten bereits. Der Schaden hier wurde auf 5.000 DM geschätzt. Einen Tag später, am 26.Juni kam der dritte Hilferuf: Im Anwesen Zinsmeister Franz wurde eine Heustocktemperatur von 67 Grad gemessen, nur knapp unter der kritischen Marke. Unsere Wehr riss das Heu auseinander und stand mit dem Strahlrohr bereit, da bereits Dämpfe aufstiegen.
Auch der leichtentzündliche Trockenhang am Lorenzberg führte dreimal zur Alarmierung. Zum ersten Einsatz am Lorenzberg wurde die Mühlheimer Wehr am 10.03.1978 gerufen. Diese hatten den Brand schnell unter Kontrolle und konnte ein weiteres Ausbreiten verhindern. Bei einem weiteren Brand mussten unsere Floriansjünger die Neujahrsfeierlichkeiten verlassen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Der bisher größte Brand am Lorenzberg wütete am 26.03.1984 als gegen 15 Uhr die Sirene den Ort durchschallte. Das Feuer konnte sich durch den starken Wind schnell ausbreiten und innerhalb weniger Minuten stand der gesamte obere Berghang, angefangen oberhalb der Kirche bis hinunter, etwa oberhalb der Kronmühle in Flammen. Das Feuer hätte sich sicher noch weiter Richtung Mörnsheim ausgebreitet, wäre es nicht durch die Steinschutthalden gestoppt worden. Da viele Männer in der Arbeit waren rückten auch viele Hausfrauen mit zu den Löscharbeiten aus. Nach ca. zwei Stunden hatte die Mühlheimer und Mörnsheimer Feuerwehr den Brand größtenteils gelöscht.
Der letzte größere Brand in Mühlheim ereignete sich am 28.08.1988 als ein Scheunenanbau von Walburga Wittmann in Flammen aufging. Ein Übergreifen auf die umliegenden Gebäude konnte glücklicherweise verhindert werden.
Auch wenn die Zahl der Brände in den letzten Jahren zurückgegangen ist, die Gefahren, die durch einen Brand entstehen, sind heute größer denn je. Die Sachgemäße Ausbildung im Brandschutz ist daher weiter oberstes Gebot unserer Wehr damit auch in Zukunft der Wahlspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ in Mühlheim Gültigkeit besitzt.
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Maibaumaufstellen
organisiert die Feuerwehr
Früher stellten die Dorfburschen den Maibaum auf, bis sich in den Siebzigern Jahren die Feuerwehr dieser sache annahm. 1978 wurde ein Maibaum mit 32 Metern aufgestellt und erstmals mit 11 Berufswappen verziert. DAS Material hierfür Stiftete die Fa. Dynamit Nobel aus Pappenheim, die Bemalung der Schilder übernahm die Künstlerin Frau Ritscher aus Pappenheim. In den folgenden Jahren kamen noch vier weiter Wappen hinzu, und bei einem Maibaumwettbewerb erreichte man unter 72 Teilnehmern den hervorragenden 3. Platz. Immer größer und Prächtiger wurden die Bäume. Als man 1980 einen Baum mit 36 Metern in der Dorfmitte aufstelle konnte man den 2. Platz erringen. Die Maibaumwettbewerbe waren vom Weißenburger Wochenblatt ausgeschrieben, und brachten uns in den folgenden Jahren immer vordere Plätze ein. Auch wurde man mit Urkunden und Bierzuwendungen belohnt. 1995 wurde ein Baum mit 34 Metern aufgestellt. Im Anschluß daran veranstaltete man eine Maifeier mit Spanferkelessen. Doch es gab auch Rückschläge bei der Tradition des Maibaumaufstellens.
So wurde 1997 quasi ein Baumattentat ausgeführt, also mußte am 2. Mai ein neuer Baum her.
Mögen solch Vorkommnisse schrecklich sein, den Brauch des Maibaumaufstellens wird man deswegen nicht auslöschen können.
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Mühlheim. Am Sonntag beging unsere Freiw. Feuerwehr ihr 75jähriges Bestehen. Nach dem Weckruf am morgen nahmen die teilnehmenden Vereine um 09:30 Uhr am Feuerhause Aufstellung und begaben sich in die Kirche, wo ein Gottesdienst für alle Verstorbenen und Gefallenen stattfand: die Ansprache hielt H. H. Pfarrer Meilbeck - Mörnsheim. Anschließend wurde am Kriegerdenkmal durch Bürgermeister Steff ein Kranz niedergelegt und das Lied vom guten Kameraden gesungen. Unter Vorantritt der Musikkapelle Zibulka zogen die Festteilnehmer dann durchs Dorf zum Gasthaus Anton Mayer, wo das Mittagessen eingenommen wurde. Im Laufe des Nachmittags erschien auch Kreisbranddirektor Mayer aus Eichstätt, der an die Feuerwehrmänner eine Ansprache richtete. Die Verteilung der Ehrenurkunden für 50-, 40- und 25jährige treue Dienstleistung nahm Kommandant Schmitt vor. Der Tag nahm bei Musik und Tanz einen Fröhlichen Verlauf.
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Während der beiden Weltkriege, als die Männer eingezogen wurden, war es unabdingbar, Frauen im Löschwesen auszubilden um den Brandschutz sicherzustellen. Aber auch heute werden die Frauen notwendig gebraucht, denn viele Männer arbeiten als Pendler auswärts und sind zumindest untertags nicht erreichbar. Daher wurde es allseits begrüßt, als sich 1985 eine Damengruppe zusammenfand, die sich der Feuerwehrausbildung unterzog. Sie legten sogar das Leistungsabzeichen der Stufe I mit Erfolg ab und blieben dabei weit unter der Höchstzeit. Die beteiligten Frauen: Zinsmeister Marianne, Zinsmeister Rita, Wojtasiak Hildegard, Schuster Rosa, Reindl Gerda, Merkl Stilla, Lindemeier Doris, Seifert Edeltraud, Rösch Hildegard.
28.07.1926 Das 50 Jährige Gründungsfest wird gefeiert. In der Volkszeitung vom 28.07.1926 konnte man lesen.
Mühlheim, 28 Juli. (50jähr. Stiftungsfest der freiwilligen Feuerwehr).Am Sonntag den 18. Juli feirte die hiesige Feuerwehr ihr 50jahr. Jubiläum, das von herrlichem Wetter begünstigt war. Am Vorabend vereinigte ein Konzert der Kapelle Fischer - Weißenburg die Festteilnehmer. Böllerschüsse und Weckruf brachte am Sonntag morgen das stille Tal in Bewegung. Nach Abholung einer stattlichen Anzahl von Nachbarvereinen versammelten sich die Teilnehmer zum Festgottesdienst, zelebriert von Herrn Benifiziaten Eder. In anschaulicher Weise erläuterte er: „Dem Nächsten zur Ehr, Gott zur Ehr“. Nach der kirchlichen Feier fand die Begrüßung der Festgäste am Kriegerdenkmal statt, wobei auch Herr Kommandant M. Schneid der im Weltkrieg gefallenen Kameraden dachte. Um 2 Uhr war Festumzug mit darauffolgendem Konzert am Festplatz. Der Festredner, Herr Aushilfslehrer Biber, wollte die Feuerwehr als Vätererbe gedeutet wissen und ermahnte in dem Sinne die Jugend zur Nacheiferung der Alten. Auch Herr Bezirksfeuerwehrvertreter Eifenhofer und Herr L. Reindl ergriffen das Wort. Der Gefallenen wurde besonders noch am Montag in einem Requiem gedacht. Herr Bezirksoberlehrer Wurm widmete ihnen am Kriegerdenkmal einen Nachruf. Das Zustandekommen des schönverlaufenden Festes ist hauptsächlich der unermüdlichen Tätigkeit des äußerst rührigen Kommandanten zu verdanken. D.L.
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Am 10.07.1901
War im Eichstätter Kurier zu lesen. Die Freiwillige Feuerwehr Mühlheim feiert
am Sonntag dem 21.Juli ihr 25jähriges Gründungsfest, zu welchen auch die
Feuerwehren der Umgebung ihr Erscheinen zugesagt haben.
Aus
der allgemeinen Feuerwehrordnung von
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Aus einem Sitzungsprotokoll des Gemeideausschusses der Gemeinde Mühlheim vom 18.02.1873 erfahren wir von den „Bedingungen, unter welchen die Münchner und Aachener Versicherungsgesellschaft an Mühlheim Feuerlöschgeräte überweist. “Die damalige Gemeinde mußte sich verpflichten, das Geschenk auf eigene Kosten von der Eisenbahnstation Dollnstein abzuholen und bei der Ankunft einer Probe zu unterwerfen. Bis zum Bau eines Spritzenhauses sollten die Geräte in der Scheune des Bürgermeisters aufbewahrt werden. Es soll jedoch sobald es die Witterung erlaubt, mit dem Bau einer Remise begonnen, welche mitten im Orte zu stehen kommt und so eingerichtet werden soll, daß die Geräte sicher aufbewahrt und die Schläuche nach Vorschrift getrocknet werden können.
Schon ein Jahr Später, also 1874 beriet man eine Feuerlöschordnung